Wie ich die Rankings meines Kunden ruiniert habe
Im März 2024 dachte ich, ich hätte den perfekten Plan. Mein Kunde wollte schnellere Ergebnisse, und ich beschloss, die Keywords richtig zu pushen. Spoiler: Das war dumm.
Ich habe die primären Keywords in jeden Absatz gestopft. H2-Überschriften? Vollgepackt mit exakt denselben Phrasen. Meta-Beschreibungen? Keyword, Keyword, Keyword. Innerhalb von drei Wochen fielen seine Rankings von Position 8 auf Position 47. Der organische Traffic brach um 60% ein.
Was genau lief schief:
- Ich wiederholte das Haupt-Keyword 23-mal auf einer 800-Wörter-Seite. Google hasst das.
- Jede Überschrift enthielt dieselbe Phrase mit minimalen Variationen.
- Ich ignorierte LSI-Keywords komplett, weil ich dachte, sie seien unwichtig.
- Die Keyword-Dichte lag bei absurden 2,8% statt der natürlichen 0,5-1%.
Der Kunde bemerkte es nach vier Wochen. Unangenehmes Gespräch. Ich musste alles umschreiben und sechs Wochen warten, bis Google die Seiten neu bewertete.
Was ich daraus gelernt habe: Keyword-Optimierung bedeutet nicht, ein Wort überall hinzuklatschen. Es geht darum, natürlich zu schreiben und semantische Variationen zu nutzen. Jetzt verwende ich Tools wie Surfer SEO, um die Keyword-Dichte zu prüfen, bevor ich irgendetwas veröffentliche.
Als Freelancer können wir uns solche Fehler nicht leisten. Ein Kunde verzeiht vielleicht einen Fehler, aber zwei? Du bist raus. Seitdem teste ich jede Seite mit einem Keyword-Density-Checker und lasse mindestens zwei Tage vergehen, bevor ich den finalen Text abgebe. Frische Augen fangen diese dummen Fehler.